Port de Soller
Port de Soller: Der Hafen direkt am Tramuntana-Gebirge ist Inbegriff mallorquiner Vegetation. Die Mandelblüte erlebt der Besucher hier sehr intensiv im Frühling, der Duft der Orangen- und Zitronenhaine ist einfach atemberaubend, so dass man ohne Zweifel sagen kann: Port de Soller ist weit mehr als nur ein Hafen.
Schon die Araber waren in diesem Hafen zu Hause. „Sulliar" nannten sie ihn, als sie üppige Ernten der mediterranen Saat einfuhren. Übersetzt heißt Sulliar: Tal des Goldes. Vor allem Fischer und Jäger sollen es seinerzeit gewesen sein, die sich in Soller ansiedelten und dort, wie woanders in der Welt auch, regen Handel betrieben. Noch heute geht es in dem wunderschönen Hafen lebhaft zu, weil viele Urlauber hierher kommen, auch aber deshalb, weil Nautikfreunde Puerto de Soller sehr zu schätzen wissen. Für Segler und Motorboot-Fahrer ist er als einziger „sicherer" Anlaufpunkt im Tramuntana-Gebirge bekannt, da er sehr geschützt liegt. In den letzten Jahren war dort deshalb eine rege Bautätigkeit zu verzeichnen, denn der Hafen wurde für große Yachten ausgebaut. Nun sind die Sanitäranlagen bestens, ein Komplettservice auch bei Technik-Problemen wird angeboten. Die Hafenpromenade ist gemütlich durch viele Restaurants.
Wer im Boots-Urlaub Bewegung an Land braucht, hat es nicht weit von Soller. Das Tramuntana-Gebirge verfügt über alte Wanderwege, auf denen es zum Teil hoch hinaus geht. Der Blick auf Bergspitzen, das Mittelmeer und die vielen Haine mit ihren zahlreichen Früchten ist atemberaubend.
Im Ort Soller ist ein Bummel durch die vielen kleinen Gassen sehenswert. Man kommt dorthin mit dem Auto durch einen Tunnel oder mit dem „Roten Blitz", der historischen Eisenbahn, die seit 1913 fährt und auch Soller mit seinem Hafen verbindet.